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entro
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Neuling


Dabei seit: 04.06.2018
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     DSGVO - Workshop? Zitat | Bearbeiten

Hallo zusammen,

auf die Gefahr hin, endgültig allen auf den Nerv zu gehen mit der DSGVO... ich habe mittlerweile die verschiedenen Blogs und Homepages unseres Firmennetzwerkes aktualisiert und nach bestem Gewissen alles geändert. Es ist gar nicht so leicht, da hinterherzukommen und vor allem bleibt mir immer noch die Angst, dass ich etwas vergessen habe.
Die Rechtsabteilung hat alles durchgesehen, nichts gefunden, aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht als Privatperson dafür verantwortlich bin, wenn etwas nicht stimmt.
Auch als Mitarbeiter muss ich sorgsam mit Daten umgehen. Was ist, wenn ich dort einen Fehler mache? Neben der Entlassung - droht mir auch eine Strafe vor Gericht?

Ein wenig Support oder ein Workshop wäre vielleicht eine gute Pflichtveranstaltung? Soll ich da einen Experten einladen und das den Chefs vorstellen? Gab es sowas bei euch in der Firma?


05.06.2018, 11:25 Profil | PM | E-Mail  
DingsDaBums
Mitglied
Exzellenter User


Dabei seit: 12.09.2010
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Posts: 2398
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[quote]Orginal von entro
Hallo zusammen,

auf die Gefahr hin, endgültig allen auf den Nerv zu gehen mit der DSGVO... ich habe mittlerweile die verschiedenen Blogs und Homepages unseres Firmennetzwerkes aktualisiert und nach bestem Gewissen alles geändert. Es ist gar nicht so leicht, da hinterherzukommen und vor allem bleibt mir immer noch die Angst, dass ich etwas vergessen habe.
Die Rechtsabteilung hat alles durchgesehen, nichts gefunden, aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht als Privatperson dafür verantwortlich bin, wenn etwas nicht stimmt.
Auch als Mitarbeiter muss ich sorgsam mit Daten umgehen. Was ist, wenn ich dort einen Fehler mache? Neben der Entlassung - droht mir auch eine Strafe vor Gericht?

Ein wenig Support oder ein Workshop wäre vielleicht eine gute Pflichtveranstaltung? Soll ich da einen Experten einladen und das den Chefs vorstellen? Gab es sowas bei euch in der Firma?
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Keine Panik... Es gibt zwar einige, die im Internet gerne Panik machen mit den möglichen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Umsatzes usw.. Aber die, vor denen man da "Angst" haben muss, den Datenschutzbehörden, sind zum einen viel zu unterbesetzt, als dass sie wirklich ansatzweise jede Beschwerde bearbeiten könnten und zum anderen sagen die selbst ganz offiziell: Man wird nicht direkt eine Strafe bekommen, wenn etwas nicht richtig umgesetzt wurde, wenn man sich wenigstens Mühe gibt.

Zudem sagen die selbst, dass erst in 5-6 Jahren ansatzweise Rechtssicherheit herrschen wird, was die genaue Umsetzung angeht.

Also entsprechend so gut es geht die DSGVO studieren, die Checklisten der Landesdatenschutzbehörde Bayerns durchgehen und dann muss man keine großen Strafen befürchten.

Das Einzige, was paar 100€ kosten könnte, wären Abmahnung aufgrund fehlerhafter Datenschutzerklärungen oder ähnliches. Da gab es auch schon ein paar, aber es hält sich (noch) stark in Grenzen. Zudem sind viele sehr bekannte Anwälte und Jura Professoren der Auffassung, dass man gar nicht wegen Verstöße gegen die DSGVO abgemahnt werden kann.



Also wie gesagt: Keine Panik


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05.06.2018, 22:30 Profil | PM | E-Mail  
Hundemann
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Gruenling


Dabei seit: 13.11.2017
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Keine Panik in Anführungsstrichen. Natürlich wird nicht jeder kleine Blogbetreiber sofort abgemahnt und muss mit horrenden Strafen rechnen. Aber über kurz oder lang wird das eben gang und gebe sein, dass persongebundende Daten geschützt werden müssen.
Seehofer will gerade die mittelständischen Betriebe und Firmen schützen, die sich eventuell nicht ausreichend juristisch beraten lassen können. Verwarnungen und Hinweise soll es für diese dann eher geben. Ausgenommen sind die großen Firmen mit einer extra Rechtabteilung. Das wäre lächerlich, davon auszugehen, dass die nicht vertraut sind mit den Verordnungen.

Viele nehmen ihre Seiten auch erst mal offline. Aus Angst vor Strafen. Das kann man machen, ist natürlich auch mit erheblichen Einbußen verbunden.
Ein Workshop oder Vortrag kann natürlich jetzt ganz interessant sein. Aber die ganze Last der DSGVO kann nicht auf deinen Schultern liegen. Davon würde ich mich an deiner Stelle schützen.

"Die Aufsichtsbehörden versuchen derzeit, einer übertriebenen Besorgnis entgegenzuwirken. Rund 90 Prozent des Regelwerks habe in Deutschland auch vorher schon gegolten." (aus http://www.tagesschau.de/inland/datenschutz-dsgvo-101.html )

und vielleicht noch dieses interessante Interview mit einem Security Spezialist: https://www.ivanti.de/blog/dsgvo-betrifft-alle-daten

Wie gesagt, erst mal die Hunde im Zwinger lassen!


06.06.2018, 09:02 Profil | PM | E-Mail  
frankys
Mitglied
Neuling


Dabei seit: 11.05.2018
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Posts: 4
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[quote]Orginal von entro
Hallo zusammen,

auf die Gefahr hin, endgültig allen auf den Nerv zu gehen mit der DSGVO... ich habe mittlerweile die verschiedenen Blogs und Homepages unseres Firmennetzwerkes aktualisiert und nach bestem Gewissen alles geändert. Es ist gar nicht so leicht, da hinterherzukommen und vor allem bleibt mir immer noch die Angst, dass ich etwas vergessen habe.
Die Rechtsabteilung hat alles durchgesehen, nichts gefunden, aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht als Privatperson dafür verantwortlich bin, wenn etwas nicht stimmt.
Auch als Mitarbeiter muss ich sorgsam mit Daten umgehen. Was ist, wenn ich dort einen Fehler mache? Neben der Entlassung - droht mir auch eine Strafe vor Gericht?

Ein wenig Support oder ein Workshop wäre vielleicht eine gute Pflichtveranstaltung? Soll ich da einen Experten einladen und das den Chefs vorstellen? Gab es sowas bei euch in der Firma?
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Ja ja, die gute neue DSGVO. Ich würde mich an deiner Stelle gut einlesen und mich auch diverser kostenlos zu Verfügung stehender Tools und Generatoren (hier z.b.) bedienen, um auf Nummer sicher zu gehen.


31.08.2018, 11:34 Profil | PM | E-Mail  
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